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Thermik zum Saisonende

Surfer wurde Freitagabend bei Einbruch der Dunkelheit vermisst

Veröffentlicht: Sonntag, 13.10.2019
Autor: RZ

Die Wassersportsaison auf dem 3.-größten Binnensee Niedersachsens (526 ha) dem Zwischenahner Meer endet bei regnerischem Wetter am kommenden Dienstag, 15. Oktober 2019. Allerdings wurde es am Freitagabend gegen 19.20 Uhr für die ehrenamtlichen Retter der DLRG noch einmal ernst. Die Rettungsschwimmer des Wasserrettungsdienstes wurden über ihre Funkmelder zur Rettungsstation nach Rostrup beordert. Ein Surfer soll auf dem Zwischenahner Meer seit 30 Minuten überfällig sein, er wird schlichtweg von der Surfschule am Ostufer des Meeres bei der Jugendherberge vermisst. Die Dunkelheit setzte schon ein. Noch beim Slippen der Rettungsboote konnte Entwarnung gegeben werden, weil der Surfer dann doch bei der Surfschule wohlbehaltend angelandet ist. Dieses wird einer der letzten Einsätze in diesem Jahr gewesen sein, da das Meer ab kommenden Mittwoch aus ökologischen Gründen nicht mehr durch Wassersportler genutzt werden darf. Ausnahmen gibt es nur für die Fahrgastschiffe, die Bewirtschaftung des Meeres und für Rettungsboote.
Ein Verstoß gegen das Winterfahrverbot kann vom Landkreis Ammerland mit einem Bußgeld geahndet werden.
Die neue Wassersportsaison beginnt dann wieder im kommenden Jahr 2020 am 01. April.
Bereits an diesem Wochenende Slippen viele Bootseigner ihre Boote. Bojen und Steganlagen werden bereits abgebaut und ins Winterlager gebracht.
Die DLRG Bad Zwischenahn zuständig für die Sicherheit auf dem Meer mit drei schnellen Motorrettungsbooten wagt jetzt schon einmal eine kleine Voraussage zu den Einsatzzahlen 2019. Das Jahr ist allerdings noch nicht zu ende, so dass sich immer noch etwas ändern kann.
4500 Stunden waren die Rettungsschwimmer aktiv am und auf dem Zwischenahner Meer. Die Rettungsstation ist in der Saison an den Wochenenden immer besetzt.

In dieser Saison haben die Rettungsschwimmer zwei Suchaktionen dieser Art erfasst. In 13 Fällen wurden sie zu Wasserunfällen auf dem Meer durch die Großleitstelle Oldenburger-Land -GOL- über ihre Funkmeldeempfänger gerufen.
Es sind um die 4500 Wachstunden ehrenamtlich erwirtschaftet worden.
Nun die Statistik im Einzelnen:

  • 143 Einsätze gesamt
  • 13 Einsätze wurden per Funkmeldeempfänger durch die GOL -Großleitstelle Oldenburger-Land- erteilt
  • 4500 ehrenamtliche Wachstunden
  • 29 Regatten/Veranstaltungen begleitet
  • 25 beobachtete Bootskenterungen –Fehlalarmierungen-
  • 20 Hilfe für Wassersportler
  • 13 Technische Hilfeleistungen
  • 40 Erste-Hilfe-Leistungen
  • 2 Personensuchen nach Vermissten auf dem Meer
  • 1 Bombenräumung

Neben den 4.500 Wachstunden sind noch unzählige Stunden für Ausbildung, Instandhaltung, Organisation, Vereinsführung und Übungen angefallen.
Alleine am Woldsee wurden 145 Wachstunden durch Rettungsschwimmer ehrenamtlich absolviert. In dieser Zeit wurde bei den Badegästen 50-mal Erste Hilfe geleistet.
Um die 40 Rettungsschwimmer kümmern sich in jedem Jahr um den reibungslosen Ablauf des Wachdienstes am Zwischenahner Meer und am Woldsee.
In dieser Zeit helfen sie vielen Wassersporttreibenden und Badegästen bei ihren kleinen und großen Problemen. Der August mit seinen vielen Veranstaltungen und der Sommerferienzeit stellt die ehrenamtlichen Wasserretter in jedem Jahr wieder vor große Probleme in Bezug auf ihr Personal. Hier muss den verantwortlichen Rettungsschwimmern ein großes Lob ausgesprochen werden für die Bewältigung dieser Aufgabe, besonders in diesem Jahr „100-Jahre-Bad-Jubiläum“.

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