24.08.2010: Meldereinsatz

Um 10.27 Uhr wurden wir heute mit Funkmeldeempfängern zu einem Einsatz zur Rettungswachstation in Rostrup gerufen. Bei Wind der Stärke 5, in Böen auch mehr, aus westlicher Richtung war eine Segelgruppe der DJH-Segelschule Bad Zwischenahn mit mehreren Segelbooten auf dem Zwischenahner Meer unterwegs. Ein Segelboot kenterte vor Halfstede, am Ostufer des Zwischenahner Meeres. Ein Begleitboot brachte die durchnässten, aber unverletzten Segler, an das sichere Ufer. Die Besatzungen unserer Motorrettungsboote "ADLER BZW 41" und "ADLER BZW 42" bargen gemeinsam den kieloben treibenden Zugvogel. Im Anschluss schleppte "ADLER BZW 41" das Segelboot zum Steg der Jugendherberge. Um 11.05 Uhr war der Einsatz beendet und die Boote kehrten zur DLRG-Station zurück.

Eingesetzte Kräfte:

MRB "ADLER BZW 41 + 42"
1/2/2/2/7

19.08.2010: Meldereinsatz

Die Rettungsleitstelle hat uns heute um 12.52 Uhr per Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz an die Rettungswachstation in Rostrup gerufen. Gegen Mittag zog ein Regenschauer über das Zwischenahner Meer, der von stärkeren Windböen begleitet wurde. Die Situation war einer vierköpfigen Familie zu unsicher, so dass sie die Segel ihres Zugvogels einholten und den Notruf 112 wählten. Um 13.00 Uhr war ein Motorrettungsboot auf dem Weg zu dem Segelboot in der Rostruperbucht. Da die Segler keine Wetterkleidung trugen waren sie bei Ankunft des Motorrettungsbootes bereits völlig durchnässt. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört und der Wind nachgelassen, daher brachten wir das Segelboot samt Besatzung zu Büntings Hafen.

Eingesetzte Kräfte:

MRB "ADLER BZW 42"
1/1/4/6

11. - 15.08.2010: 35. Zwischenahner Woche

Während der 35. Zwischenahner Woche sind von unseren Rettungschwimmern wieder zahlreiche Wachstunden geleistet worden.

Am Freitag und Samstag wurde von uns die Schwimmstrecke für das Fackelschwimmen vorbereitet. Die beiden Zugänge ins Wasser wurden im Uferbereich von Steinen und Unrat befreit und abgesperrt, damit sich die Schwimmer nicht verletzen konnten. Am Fähranleger wurde eine Rampe ins Wasser gelassen, um den Zugang ins Wasser zu ermöglichen. Um die Schwimmstrecke für die Schwimmer kenntlich zu machen, haben wir fünf von innen beleuchtete Bojen gesetzt. Somit konnten sich die Fackelschwimmer orientieren.

Am Samstag und Sonntag richtete der Zwischenahner Segelklub bei gutem Wetter die offene Seenregatta aus, hier waren keine Hilfeleistungen notwendig. Über das Wochenende waren insgesamt 13 Segelboote gekentert, von denen drei Hilfe beim Aufrichten benötigten. Zwei Segelboote mußten mit Mast- bzw. Ruderbruch in den Hafen geschleppt werden.

Am Sonntagabend wurde bei Regen der Ponton mit dem Abschlussfeuerwerk auf das Meer geschleppt und vor der Uferpromenade verankert. Nach Abschuss des Feuerwerkes wurde der Ponton wieder zur Werft der Zwischenahner Fährschiffe verbracht.

Am Wochenende unterstützte uns die Ortsgruppe Oldenburg mit einem Motorrettungsboot und Rettungsschwimmern. Mitglieder des Fischereivereines Bad Zwischenahn und deren Boote halfen uns bei der Absicherung der Schwimmstrecke. Hierfür vielen herzlichen Dank!

 

Eingesetzte Kräfte:

MRB "Adler BZW 41 - 43"
MRB "Adler OL 42"
Boot der Wasserschutzpolizei
5 Fischerboote

Am Samstag/Sonntag waren 24/18 Rettungsschwimmer und Bootsführer im Einsatz

15.07.2010: Melderalarmierung 2

Um 19.35 Uhr wurden wir erneut alarmiert. Dieses Mal war das Motorrettungsboot bereits fünf Minuten nach der Alarmierung im Wasser und auf dem Weg zum Einsatzort. Die Segler konnten ihr gekentertes Segelboot zwischenzeitlich selber aufrichten und segelten bereits wieder auf dem See.

Eingesetzte Kräfte:

MRB "ADLER BZW 41"
1/1/1/5/8

15.07.2010: Melderalarmierung 1

Heute wurden wir um 15.21 Uhr von der Rettungsleitstelle per Funkmeldeempfänger alarmiert. Bereits neun Minuten später war das erste Motorrettungsboot zu Wasser gelassen und unterwegs zum Havaristen.

Eine VB-Jolle war in der Eyhauserbucht in Höhe der Zufahrt zum Yachthafen Bünting gekentert. Die beiden Segler schwammen im ca. 25 Grad warmen Wasser und hielten sich am im Wasser treibenden Segelboot fest. Sie trugen beide Schwimmwesten und waren unverletzt. Mit Hilfe eines zweiten Motorrettungsbootes wurde das Segelboot aufgerichtet und in den Hafen geschleppt und dort gelenzt. Im Anschluss wurde noch eine bei der Kenterung verlorengegangene Stauklappe gesucht und geborgen.

Eingesetzte Kräfte:

MRB "ADLER BZW 41 + 42"
1/2/2/2/7

02.06.2010: Melderalarmierung

Ein 39-jähriger Mann aus Bad Zwischenahn ist heute im Zwischenahner Meer ertrunken. Er mietete sich um 14.30 Uhr beim Bootsverleih Renken ein Elektroboot, mit dem er um 15.00 Uhr wieder zurück sein wollte. Gegen 15.15 Uhr wurde das herrenlose Elektroboot von zwei Männern an der Steganlage des alten Zwischenahner Segelklubs entdeckt. Die verständigte Polizei suchte daraufhin den Ufer-bereich im Bereich des Kurparks vor der Wandelhalle ab. Dabei wurde der leblos im Wasser treibende Mann entdeckt.

Über die Rettungsleitstelle wurden unsere Rettungsschwimmer um 16.46 Uhr per Funkmelde-empfänger zur Rettungswachstation gerufen. Bereits 4 Minuten später war das erste Motorrettungsboot zu Wasser gelassen und auf dem Weg zum Unglücksort. Zwei weitere Motorrettungsboote folgten, um bei der Bergung zu unterstützen.

Bericht auf NWZonline.de

Bericht in NWZ vom 03.06.2010

Eingesetzte Kräfte:

MRB "ADLER BZW 41 - 43"
1/3/4/8

22.05.2010: Gekentertes Kanu - Drei Jugendliche im Wasser

Am Samstag rettete unsere DLRG-Ortsgruppe drei Jugendliche aus dem erst ca. 12 Grad warmen Meer. Gegen 15:30 Uhr meldete ein Segler per Handy ein gekentertes Kanu in der Nähe der Tonne 8 (Westufer).

Als zwei Motorrettungsboote am Einsatzort eintrafen, hatte ein Segler bereits zwei Personen an Bord genommen. Unsere Helfer holten den anderen Jugendlichen aus dem Wasser und lenzten das Kanu. Anschliessend wurden die Jugendlichen zum Gelände der Jugendherberge am östlichen Ufer des Sees gebracht.

Die Jugendlichen, die nur leichte Kleidung und Schwimmwesten trugen, waren etwas ungeübt im Umgang mit dem Kanu. Sie kamen alleine nicht zum Startpunkt zurück. Bei einem ungeschickten Manöver fielen sie dann ins Wasser und riefen um Hilfe.

Bei den Geretteten handelt es sich um Teilnehmer an der Reise eines Schachvereins aus dem Ruhrgebiet.

Eingesetzte Kräfte:

DLRG OG Bad Zwischenahn:

Motorrettungsboote "ADLER BZW 41" + "ADLER BZW 42"
1/2/3/3/9

13.-17.05.2010: Formula 18 Regatta

Am Himmelfahrtswochenende wurde auf dem Zwischenahner Meer die Kurpark-Regatta in der Formula-18-Klasse ausgetragen. Bei böigen Wind der Stärke 5 kenterten zahlreiche Regattateilnehmer, die insgesamt sieben Läufe segelten. Dabei kam es vereinzelt zu Schäden an den Booten, so brach beispielsweise ein Großbaum was das Aus für die Mannschaft bedeutete. Die Segler blieben von ernsteren Verletzung verschont. Lediglich ein geprellter Finger musste versorgt werden.

 

Quellenhinweis: Das Foto stammt von Michael Achtermann ammerlandfoto.de

13.02.2010: Melderalarmierung

Bei Einbruch der Dämmerung wurden wir um 17:23 Uhr von der Rettungsleitstelle Ammerland durch Funkmeldeempfänger zur Rettungswachstation in Rostrup gerufen. Ein Anwohner des östlichen Seeufers hatte eine vermutlich mit dem Fahrrad gestürzte Person auf dem zugefrorenen Zwischenahner Meer entdeckt. Über den Notruf 110 hat der Anwohner das Zwischenahner Polizeirevier über seine Entdeckung informiert.

Binnen sehr kurzer Zeit waren mehre Rettungsschwimmer, ein Rettungswagen des Rettungsdienstes Ammerland und ein Streifenwagen der Polizei an der Wachstation in Rostrup eingetroffen. Sofort wurde das Luftkissenboot "ADLER 45" startklar gemacht und zwei Rettungsschwimmer zogen sich die Überlebensanzüge an, um der Person zu Hilfe zu kommen.

Nach circa fünf Minuten Fahrt erreichte die Hovercraftbesatzung die Person auf der anderen Seeseite und stellte fest, dass die Person auf einer Decke saß und Tee trank. Auf sein Tun angesprochen erklärte der 37-jährige Mann aus Berlin, dass er eine Pause von einer Fahrradtour macht. Über Funk wurden diese Informationen an die Zentrale in Rostrup und die dort wartenden Polizisten gemeldet. Der Mann weigerte sich, seine Personalien an die Rettungsschwimmer zu geben. Aus diesem Grund wurde eine Polizistin mit dem Hovercraft von Land geholt, die dem Mann dann auch über sein leichtsinniges Handeln aufklärte.

Bericht auf NWZonline.de

Eingesetzte Kräfte:

DLRG OG Bad Zwischenahn:

Luftkissenboot "ADLER BZW 45"
1/1/13/15

Rettungsdienst Ammerland:

1 RTW
3

Polizei Bad Zwischenahn:

2 Streifenwagen
5

05.02.2010: Melderalarmierung

Heute wurden wir um 9.19 Uhr per Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz zur Rettungswachstation gerufen. Eine Anwohnerin aus Ortsteil Eyhausen hatte zwei Personen auf dem Eis gesehen, die scheinbar versuchten eine weitere Person aus dem Eis zu ziehen. Sie meldete sich über den Notruf 112 bei der Rettungsleitstelle in Elmendorf. Der Disponent alarmierte daraufhin Kräfte von DLRG, Rettungsdienst, Feuerwehr und der Polizei.

Als die ersten Rettungsschwimmer an unserer Station ankamen, war auch für uns durch ein Fernglas die Situation auf dem Eis nicht klar zu erkennen. Zwei Rettungsschwimmer fuhren darum mit dem Luftkissenboot "ADLER 45" zur Einsatzstelle in der Rostruper Bucht und konnten schnell Entwarnung geben. Die zwei Personen hatten ein Loch in die Eisdecke gehackt, um dann zu angeln. Dann haben sie sich an das Loch gehockt und warteten auf den ersten Biss. Von uns wurden die Angler angewiesen das Eis zu verlassen und sich bei der Polizei an der DLRG-Rettungswachstation zu melden.

Die Anwohnerin hat richtig reagiert und bei der Rettungsleitstelle in Elmendorf angerufen. Aufgrund der zunächst unklaren Ortsangabe wurden Feuerwehr und Rettungswagen nach Eyhausen geschickt. Der ebenfalls alarmierte Notarzt aus Westerstede konnte, nach einer ersten Lagemeldung durch die DLRG-Rettungsschwimmer, zur DLRG-Rettungswachstation in Rostrup umgeleitet werden. Da keine Hilfe für die Angler notwendig war, wurde der Einsatz beendet. Die Polizei konnte die Personalien der Angler nicht aufnehmen, da die Angler an einer anderen Stelle am Ufer verschwanden. Wer die Kosten für den Einsatz übernimmt muss nun geklärt werden.

Bericht in der Nordwest-Zeitung 06.02.2010

Bericht auf NWZonline.de

Eingesetzte Kräfte:

DLRG OG Bad Zwischenahn:

Luftkissenboot "ADLER BZW 45"
1/1/9/11

Rettungsdienst Ammerland:

1 RTW, 1 NAW
4

Freiwillige Feuerwehr Bad Zwischenahn:

3 Fahrzeuge
11

Feuerwehr Technische Zentrale Elmendorf:

2 Fahrzeuge
6

Polizei Bad Zwischenahn:

1 Streifenwagen
2