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Einsatz

Kräftiger Wind bescherte DLRG viel Arbeit - Wasserretter zog sich Rippenprellung zu

Veröffentlicht: 06.09.2026
Autor: Nico Reiners
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Hohe Wellen und Wind aus südwestlichen Richtungen der Stärke 6 in Böen sogar um 8 wurde mehreren Seglern am Samstag, 05.09.26 gegen 12.35 Uhr, zum Verhängnis. Die Großleitstelle Oldenburger Land -GOL- in Oldenburg löste Alarm für die Motorrettungsboote der DLRG am Zwischenahner Meer aus.

Auf dem drittgrößten Binnensee waren mittlerweile 1 Jollenkreuzer, 2 Katamarane und 2 weitere Jollen gekentert. Für die Menschenrettung und das Bergen der Boote wurden 3 Motorrettungsboote der Organisation eingesetzt. Neben der DLRG sind auch Rettungsboote der Segelklubs mit dem Bergen der Jollen beschäftigt gewesen.

Bei einer Jolle des Typs Forelle wurden 3 Segler gerettet. Zwei von ihnen sind mit leichten Unterkühlungserscheinungen sofort an Land gebracht worden. Die Wassertemperatur beträgt 19 Grad. Die Jolle wurde in den Hafen Eyhausen geschleppt und mit Pumpenkraft leer gepumpt.

Eine 505er-Jolle wurde mit einem Mastbruch in den Hafen geschleppt.

Bei den Rettungs- und Bergungsaktionen hat sich ein Wasserretter mit einer Rippenprellung leicht verletzt.

Die DLRG empfiehlt gerade jetzt, zu Beginn der kälteren Jahreszeit, wetterbeständige Kleidung und eine ohnmachtsichere Rettungsweste zu tragen. Eine bessere Lebensversicherung gibt es nicht.

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