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Fit in die Wassersportsaison 2020 auf dem Meer

Zulassung – Bergungsplakette – Inspektion - Gesundheitscheck

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.01.2020
Autor: Ralf Zimmermann

Nach der Saison ist vor der Saison, so auch beim Wassersport auf den 3.- größten Binnensee Niedersachsens dem Zwischenahner Meer.
In knapp drei Monaten ist es wieder soweit.
Die Wassersportsaison auf dem 526 ha großen Gewässer beginnt am 01. April 2020. Aus ökologischen Gründen darf das Meer vom 16. Oktober bis zum 31. März jeden Jahres von Wassersportfahrzeugen nicht befahren werden.
Im Jahre 2019 waren knapp 1100 Wassersportfahrzeuge (1049) auf dem Zwischenahner Meer verzeichnet.
Für die DLRG Bad Zwischenahn gehen die Vorbereitungen auf die Saison schon jetzt los. Die drei Motorrettungsboote müssen gewartet und überholt werden, das übrige Rettungsequipment wird überprüft und auf den neusten Stand gebracht. Ob Funkgerät Schleppleine oder Erste-Hilfe-Material, alles muss gecheckt werden. Außerdem absolvieren die Rettungsschwimmer in den Wintermonaten weitreichende Fortbildungsmaßnahmen im Schwimmen, Retten und der Wiederbelebung.
Die DLRG empfiehlt auch den Wassersportlern sich auf die bevorstehende Saison jetzt schon vorzubereiten.
Gerade ältere Freizeitkapitäne sollen vor der Saison einen Gesundheitscheck absolvieren. Das Wassersportgerät muss ebenfalls inspiziert werden und wer sich im Schwimmen und Retten (Selbstrettung nach Bootsunfall) weiterbilden möchte, kann sich mit seiner örtlichen DLRG-Gliederung in Verbindung setzen.
Jedes Wasserfahrzeug, ob Surfbrett oder Segelboot, das das Zwischenahner Meer befährt muss zugelassen sein. Für eine geringe Gebühr kann bei der Touristikzentrale in Bad Zwischenahn, Auf dem Hohen Ufer 24, eine Zulassungsplakette erworben werden.
Zusätzlich wirbt die DLRG in jedem Jahr für ihren Schutzbrief/Bergungsplakette.
Hierbei geht es um die Sachwerthilfe bei einer Kenterung, einem Mast- oder Ruderbruch und ähnlichen Vorfällen.
Für 20 Euro Jahresbeitrag wird ein Wasserfahrzeug während der Wassersportsaison so oft geborgen oder geschleppt wie es erforderlich ist.
Die Menschenrettung ist natürlich gebührenfrei.
Im vergangenen Jahr haben 421 Wassersporttreibende das günstige Angebot der DLRG angenommen und die „Bergungsplakette“ erworben.
Die Retter der DLRG Bad Zwischenahn arbeiten ehrenamtlich.
Für das Rettungsgerät sind die Retter selbst verantwortlich. Die DLRG ist immer bemüht einen hohen Standard bei der Wasserrettung auf dem Zwischenahner Meer vorzuhalten.
Dieser Standard kann aber nur erhalten bleiben, wenn noch mehr Wassersporttreibende die Bergungsplakette erwerben.
Die Bergungsplakette kann gleich bei der Bootszulassung mit erworben werden.
Weitere Verkaufsstellen sind, der Yachthafen Bünting, der Zwischenahner Segelklub oder direkt bei der DLRG-Station in Rostrup.
Besser können die Wassersportler ihre Solidarität mit den Rettungsschwimmern vom Zwischenahner Meer nicht zeigen, die 365 Tage für sie da sind.
Dieses weiß auch Michael Kluin vom gleichnamigen Bootsbauservice Kluin in Bad Zwischenahn. Als selbstständiger Bootsbaumeister im Nahbereich des Zwischenahner Meeres und passionierter Segler kann Michael Kluin die ehrenamtliche Arbeit der DLRG auf dem Zwischenahner Meer gut einschätzen.
„Die Rettungsschwimmer hier in Bad Zwischenahn machen eine gute Arbeit. Sie haben eine hohe Wertschätzung gerade durch die Wassersportler verdient!“
Michael Kluin weiß auch zu berichten, dass viele Bootseigner ihr Boot so wieder in Betrieb nehmen, wie sie es im Herbst ins Winterlager gebracht haben.
Dann kann es ganz schnell mal vorkommen, dass die Wanten brechen, das Segel reißt, der Mast umfällt oder dass es Ruder- oder Schwertbrüche gibt. „Eine regelmäßige Wartung des Wassersportgerätes ist sehr ratsam, damit es während der Saison nicht zu Schäden oder sogar zu Unfällen kommt“, so der Bootsbaumeister.
Im vergangenen Jahr sind die Retter der DLRG zu 13 Meldereinsätzen nach Betätigung des Wassernotrufes 112 auf das meistens tosende Meer hinausgefahren.
Sie leisteten 4500 Einsatzstunden auf dem Zwischenahner Meer. Dabei wurden rund 150 (143) Einsätze absolviert.
Wenn keiner mehr das Meer befährt, die „rotorange farbende Engel“ der DLRG sind da und verlassen im Ernstfall als Letzte das aufgewühlte Meer. Die DLRG wirbt wie in jedem Jahr mit einem Plakat in den Wassersporthäfen rund um das Meer für den Erwerb der Bergungsplakette.

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